Informationen für Ausbilder

 

 

Kosten

Beitragssatz

(St-Kl.1/keine Kinder/rk oder ev)

1. Ausbildungsjahr

2. Ausbildungsjahr

3. Ausbildungsjahr

Ausbildungsvergütung

 

 900,00 €

975,00 €

1.050,00 €

Lohnsteuer

 

 0,00 €

0,00 €

0,00 €

Kirchensteuer

 

 0,00 €

0,00 €

0,00 €

Solidaritätszuschlag

 

 0,00 €

0,00 €

0,00 €

Krankenversicherung

 

50% von 14,6%

+50 % Zusatzbeitrag  von Durchschnittlich 1,19 %

 

65,70 €

+5,36 €

 

71,18 €

+5,80 €

 

76,65 €

+6,24 €

Rentenversicherung

50% von 18,6%

83,70 €

90,68 €

97,65 €

Arbeitslosenversicherung

50% von 2,5%

11,25 €

12,19 €

13,13 €

Pflegeversicherung

50% von 3,05%

13,73 €

14,87 €

16,01 €

Berufsgenossenschaftsbeitrag ca.

 

 8,00 €

8,00 €

8,00 €

Fahrtkosten

 

 0,00 €

0,00 €

0,00 €

VWL

 

 0,00 €

0,00 €

0,00 €

monatliche Bruttokosten der betrieblichen Ausbildung:

 

 1.087,74 €

1.177,72 €

1.267,68 €

jährliche Bruttokosten der betrieblichen Ausbildung:

 

13.052,88 €

14.132,64 

15.212,16 €

Zu den indirekten Kosten zählen die anteiligen Verwaltungskosten, also z. B. die Fertigung der Lohnabrechnung, die Kosten für das Ausbildungs- und Lehrmaterial und für Verbrauchsmaterialien für Übungszwecke, aber auch etwaige Eintragungs- und Prüfungsgebühren der Kammern. Zur Reduzierung dieser indirekten Kosten verzichtet die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main bereits seit 1997 auf die Erhebung von Gebühren für die Anmeldung zu Prüfungen und für die Eintragung von Ausbildungsverträgen.

Diesen Kosten bzw. Ausgaben steht der Beitrag bzw. Ertrag gegenüber, den eine Auszubildende oder ein Auszubildender bereits im ersten Ausbildungsjahr der Kanzlei zur Verfügung stellt, bzw. für die Kanzlei erarbeitet.

Der Ertrag einer Ausbildung erhöht sich, sofern die Auszubildenden in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen werden. Es entfallen Einarbeitungskosten und das Fehlbesetzungs- und Fluktuationsrisiko wird reduziert. Ein zusätzlicher nicht bezifferbarer Vorteil besteht im allgemeinen Image-Gewinn der ausbildenden Kanzlei. 

Den tatsächlichen Kosten der Ausbildung stehen somit erhebliche Vorteile gegenüber. Wie genau das Verhältnis von Kosten und Nutzen ist, muss anhand der jeweiligen Kostenstruktur der Anwaltskanzlei beurteilt und bewertet werden.

 

Ausbildungssiegel der Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main

Kanzleien, die sich in der Ausbildung engagieren, können dies auch werbewirksam deutlich machen. Dazu stellt die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main allen Mitgliedern, die heute in die Qualifikation der Mitarbeiter von morgen investieren, kostenlos ein Ausbildungssiegel zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Ausbildungsabteilung

 

Online-Leitfaden für ausbildende Fachkräfte Foraus.de

Das BIBB-Ausbilderportal www.foraus.de/de/ hat ein neues Online-Angebot für ausbildende Fachkräfte veröffentlicht. Der Online-Leitfaden soll ausbildenden Fachkräften Hinweise und Impulse für den Umgang mit Auszubildenden geben und Lernprozesse erleichtern.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Angebot richtet sich an alle Personen – vorrangig in Betrieben, aber auch in außerbetrieblichen Ausbildungsstätten –, die mit der Ausbildung beziehungsweise Anleitung von Auszubildenden befasst sind, dies aber nicht hauptberuflich, sondern zusätzlich zu ihrer eigentlichen Facharbeit tun.

 

Förderprogramme

Im Rahmen der "Qualifizierungsoffensive - Programme zur beruflichen Bildung" können finanzielle Förderungen zur beruflichen Erstausbildung beantragt werden. Diese Förderprogramme werden vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung aufgelegt.

Besonders hervorzuheben ist das Programm zur Förderung des Berufsabschlusses (Abbrecherprogramm), das bei einem Ausbildungsplatzwechsel relevant werden kann. Um Auszubildenden bei einem Abbruch nach der Probezeit möglichst schnell eine Anschlussausbildung in einer anderen Kanzlei vermitteln zu können, wird die Fortsetzung der Ausbildung längstens für 6 Monate, bei Existenzgründern maximal 7 Monate, finanziell bezuschusst. Der Abbruch der Ausbildung darf nicht länger als 1 Jahr zurückliegen.


 Anträge auf Inanspruchnahme dieses Zuschusses müssen vor Ausbildungsbeginn von der übernehmenden Kanzlei dem Regierungspräsidium Kassel vorgelegt werden.

Ebenfalls gefördert werden hessische Altbewerber/innen, die höchstens über einen Hauptschulabschluss verfügen. Förderfähige Altbewerber/innen für das jeweilige Programmjahr sind Ausbildungsplatzsuchende, die sich bereits im Vorjahr oder früher bei einer örtlichen Agentur für Arbeit oder einem Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende (Sozialgesetzbuch II) vergeblich um einen Ausbildungsplatz bemüht haben.

Nähere Informationen zu Förderprogrammen, Richtlinien und den Voraussetzungen finden Sie im Internet unter www.rp-kassel.hessen.de/ .

 

Für Kanzleien mit Sitz im Regierungsbezirk Darmstadt ist Ansprechpartnerin

Frau Petra Jung
Tel.-Nr.: 0561/ 106- 34 14
Fax-Nr.: 0611/ 327 641 662
E-Mail: mailto:petra.jung@rpks.hessen.de 

 

Für Kanzleien mit Sitz im Regierungsbezirk Gießen ist Ansprechpartner 

Herr Rezler
Tel.-Nr.: 0561/ 106- 25 42
Fax-Nr.: 0611/ 327 641 662
E-Mail: alexander.rezler@rpks.hessen.de