Besonderes elektronisches Anwaltspostfach (beA)

Das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) ist ein sicheres System zur elektronischen Kommunikation zwischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten und anderen Akteuren des elektronischen Rechtsverkehrs (ERV).

Nach § 31a Abs. 6 BRAO ist jede Rechtsanwältin und jeder Rechtsanwalt seit dem 01.01.2018 zur passiven Nutzung verpflichtet. Dies bedeutet, dass die für die Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfaches erforderlichen technischen Einrichtungen vorzuhalten und Zustellungen über das besondere elektronische Anwaltspostfach zur Kenntnis zu nehmen sind.

Die Pflicht, aktiv am elektronischen Rechtsverkehr teilzunehmen und den Gerichten nur noch auf elektronischem Wege Dokumente zuzusenden, gilt spätestens ab dem 01.01.2022. Im Gesetz zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs (ERV-FördG) befindet sich eine Option für die Länder, den Zeitpunkt der aktiven Nutzungspflicht ganz oder teilweise auf den 01.01.2020 oder 01.01.2021 vorzuziehen (Art. 24 Abs. 2). Weitere Informationen hierzu erhalten Sie auf den Internetseiten der BRAK.

Über aktuelle Entwicklungen in Hessen werden wir über unseren Internetauftritt und per Newsletter informieren.

Eine ausführliche Anleitung und weitere Informationen rund um das besondere elektronische Anwaltspostfach finden Sie auf der Internetseite https://bea.brak.de/.

Seit dem 02.06.2020 ist das beA-Service Desk, die zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um das beA, unter folgenden Kontaktdaten erreichbar:

Telefon: 030-21787017
E-Mail: servicedesk@beasupport.de
Service-Portal: portal.beasupport.de

 Die Rechtsanwaltskammer weist auf den Supportwegweiser der BRAK hin, da eine Auswertung von Serviceanfragen in der Vergangenheit gezeigt hat, dass häufig der falsche Ansprechpartner adressiert wird.

Aktuelle Informationen erhalten Sie hier

beA: Sind Sie empfangsbereit? - Hinweise zur beA-Erstregistrierung

Die aktive Nutzungspflicht im elektronischen Rechtsverkehr wird für Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen zum
1. Januar 2022 eingeführt. Ab diesem Zeitpunkt besteht die Verpflichtung, den Gerichten Dokumente ausschließlich elektronisch zu übermitteln.

Bereits seit dem 01. Januar 2018 gilt die sogenannte „passive Nutzungspflicht“. Demnach sind Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen nach § 31a Abs. 6 BRAO verpflichtet, als Inhaber/in eines besonderen elektronischen Anwaltspostfachs die für die Nutzung erforderlichen technischen Einrichtungen vorzuhalten sowie Zustellungen und den Zugang von Mitteilungen über das besondere elektronische Anwaltspostfach zur Kenntnis zu nehmen.

Zur Information hat die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) einen Flyer erstellt. Dieser Flyer gibt einen Überblick, welches Zubehör für die Nutzung des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs (beA) in jedem Fall benötigt wird und wie das beA-Postfach erstmals in Betrieb genommen werden kann. (Stand 6/2021)

Um der passiven Nutzungspflicht zu entsprechen und für die aktive Nutzungspflicht gerüstet zu sein, bitten wir alle Mitglieder, die beA-Erstregistrierung ggf. zeitnah nachzuholen.

 

Fachinfo-Broschüre "beA kompakt - fit für die aktive Nutzungspflicht"

Der FFi-Verlag hat die Fachinfo-Broschüre „beA kompakt – fit für die aktive Nutzungspflicht“ veröffentlicht. Zur Vorbereitung auf die aktive Nutzungspflicht ab 01.01.2022 erläutert beA-Expertin Ilona Cosack in zehn Kapiteln den effektiven und gleichzeitig rechtskonformen Umgang mit dem Postfach; im Einzelnen:

  • Technische Voraussetzungen
  • Empfangen und Versenden von Nachrichten
  • Elektronische Empfangsbekenntnisse und Signaturen
  • Nachrichtenexport
  • Rechtevergabe für Mitarbeitende und Vertretung
  • Vorgehen bei technischen Problemen

Die Fachinfo-Broschüre steht hier zum Download bereit.