Datenschutz

Ab 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) - auch für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Bei Verstößen drohen empfindliche Bußgelder. Die Umsetzung der EU-Datenschutz-Grundverordnung stellt die Kanzleien vor neue Herausforderungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, hat der Deutsche Anwaltverein (DAV) ein ausführliches Merkblatt, eine Mustererklärung für die Kanzlei-Homepage, ein Hinweisblatt zur Erfüllung der Informationspflichten gegenüber den Mandanten sowie ein Muster für ein Verarbeitungsverzeichnis entwickelt. Auch die Bundesrechtsanwaltskammer hat Informationen zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung in Anwaltskanzleien veröffentlicht. Sie finden diese unter folgendem Link https://www.brak.de/fuer-anwaelte/datenschutz/.

Liegen die Voraussetzungen des Art.37 DSGVO oder des § 38 BDSG (neu) vor, ist ein Datenschutzbeauftragter zu benennen. Nach Art.37 Abs.7 DSGVO sind die Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten zu veröffentlichen und diese Daten sind dem Hessischen Datenschutzbeauftragten als Aufsichtsbehörde mitzuteilen. Der Hessische Datenschutzbeauftragte bittet darum, hierfür das Online-Meldeformular zu verwenden und von schriftlichen Meldungen abzusehen. Der Hessische Datenschutzbeauftragte geht davon aus, dass die Mitteilung innerhalb von drei Monaten ab dem 14.05.2018 erfolgt.